Kommentare vom D-Team
(Dieser Artikel ist aus dem Jahr 2007 und nachfolgende Personen sind möglicherweise nicht mehr im D-Team vertreten.)
Sabrina Schultes:
Das Besondere an der Dekanatsjugendarbeit edd lässt sich für mich schwer in wenigen Sätzen fassen. Die Arbeit im Dekanatsteam hat für mich selbst eine wichtige Bedeutung und rückblickend auf die letzten sechs Jahre meiner Arbeit dort steht für mich fest, dass ich wahnsinnig viel gelernt, gestaltet, aufgebaut, erlebt und erfahren habe. Ich bin als Mensch mit meinen Fragen, Sorgen, Fähigkeiten und Ideen Teil des Teams und darf mich genauso einbringen jeder tut das auf seine Weise und dabei kommt so einiges heraus, für mich selbst (gute Freundschaften, Spaß, Sinn) und für andere (ein buntes Programm an kirchlicher Kinder- und Jugendarbeit).
Was die einzelnen Aktionen für Kinder und Jugendliche besonders auszeichnet ist für mich das plus X, wie wir es im Dekanatsteam gern nennen. Das steht für mich für lebendige, begeisternde, echte Erfahrungen. Dahinter steht die Überzeugung, dass jedes Kind und jeder Jugendliche wichtig ist. Dazu gehört für mich, dass jeder mit seinen Fragen und Sehnsüchten ernst genommen wird, mal gemeinsam, mal allein kann jeder seinen Lebens- und Glaubensfragen auf den Grund gehen, verbunden mit jeder Menge Spaß und Gemeinschaft.
Elena Lippert:
Die Besonderheit im D-Team
ganz schön schwer, dafür die richtigen Worte zu finden
Ich probier es einmal es an zwei Gegensätzen zu beschreiben: Ich weiß, wenn ich “himmelhochjauchzend” bin, dass ich mit den anderen 9 D-Team Mitgliedern lachen kann bis zum Umfallen und ich mich auf die gute Stimmung in der Gruppe bei jedem Treffen – sei es in einer D-Team Sitzung oder immer wenn wir uns sonst über den Weg laufen freuen kann. Aber ich weiß auch, wenn ich zu Tode betrübt bin, kann ich mit meinen kleinen oder größeren Problemchen zu jedem kommen und ich weiß, dass ich mit jedem darüber reden kann. Diese Offenheit schafft einfach Vertrauen. Und ge-nau dieses Vertrauen macht die Arbeit im D-Team einfach besonders.
Das Besondere am D-Team sehe ich darin, dass wir im Laufe der letzten sechs, sieben Jahre ein so riesiges Ge-flecht von Kontakten, Aktionen und Strukturen geschaffen haben. In dieser Qualität habe ich es in meiner jahrzehnte-langen Erfahrung als Jugendarbeiter und Jugendseelsorger noch nicht erlebt, dass man sich durchgängig und abso-lut konsequent an den Bedürfnissen der jeweiligen Zielgruppe orientiert. Entgegen aller Sichtweisen, dass Jugendli-che kaum für ein längerfristiges Engagement zu gewinnen sind, ist das das D-Team über all die Jahre durchgängig voll besetzt. Zu jedem Zeitpunkt gab es mehr Bewerber als Plätze.
Auch die ausgeschiedenen D-Teammitglieder engagieren sich weiter in der kirchlichen Jugendarbeit. Es gab eigentlich keine Phase, in der nicht durch das D-Team etwas Neues entwickelt wurde. Ohne zu übertreiben: Die Innovationskraft des D-Teams ist aus meiner Sicht in der kirchlichen Jugendarbeitsszene einmalig. Wie ein roter Faden ziehen sich Zielbewusstsein, Qualität, Effektivität und Motivation durch alle Projekte und Aktivitäten der Dekanatsjugendarbeit, so dass ich lange nachdenken müsste, bis mir ein Flopp einfiele. Begeistert bin ich davon, wie ausgehend und angeregt durch das D-Team – junge Men-schen selbstbewusst ihre Vision von Kirche vertreten und verwirklichen.
Ich halte die Arbeit des D-Teams für absolut modellhaft: Sie schafft wirkliche Beteiligungsmöglichkeit für Jugendliche, gibt dem Einzelnen Raum zur Entfaltung, vermittelt Wertschätzung und Stärkung, ist Modell für gelingendes menschliches Miteinander.
Christina Paulus:
Schon bevor ich selbst ins Dekanatsteam gewählt wurde, war mir dessen Arbeit sehr wichtig und wertvoll, weil es da einen Hauptamtlichen und etliche Ehrenamtliche gab, die sich für mich und meine Probleme interessierten und sie ernst nahmen. Genau das finde ich auch heute noch so besonders an unserer Arbeit: Dass wir immer wieder versuchen bei den Kindern und Jugendlichen im Dekanat hinzuhören und unser Angebot an deren Ideen, Meinungen und Wünschen auszurichten. So bieten wir für jede Altersgruppe zwischen 10 und 30 spezielle Veranstaltungen an und haben von Actiongeladenem bis zu Spirituellem einiges im Programm.
Für mich ist außerdem bedeutend, dass wir diese breite Palette an Angeboten allesamt selbst entwickelt haben und immer wieder weiterentwickeln, was dazu beiträgt, dass ich mit ganzem Herzen beim Dekanatsteam dabei bin. Mir macht die Arbeit auch deshalb so viel Spaß, weil es schön ist zu sehen, mit wie viel Engagement und Elan sich Ehrenamtliche bei uns für die Jugendarbeit einsetzen.
Veronika Pistner:
Als ich 2002 ins Dekanatsteam gewählt wurde, war ich gerade mal 14 Jahre alt und hatte noch nicht allzu viele Erfahrungen in der Jugendarbeit gesammelt. Deswegen ist es jetzt nach über 4 Jahren schön zu sehen wie sich alles entwickelt hat und wie viel ich persönlich neu dazu lernen konnte. Zu den wichtigsten Personen, die mich in der Jugendarbeit begleitet haben, gehören natürlich die anderen D-Team-Mitglieder, die inzwischen auch außerhalb der Jugendarbeit zu guten Freunden geworden sind. Die Mischung aus effektivem und intensiven Zusammenarbeiten und freundschaftlichen Gesprächen, Neckereien und Späßen finde ich echt einmalig. Die Kinder und Jugendlichen aus dem Dekanat sowie das gesamte D-Team und seine Arbeit sind momentan nicht aus meinem Leben wegzudenken!
Johannes Ries:
edd ist für mich einzigartig, weil es Ehrenamtlichen einen so großen, selbst bestimmten Handlungsspielraum einräumt. Die Tatsache, dass diese große Zahl von Aktionen nur von einem – selten von mehr – Hauptamtlichen betreut werden, und oft sogar ohne hauptamtliche Hilfe laufen zeichnet edd aus.
Die vielen Menschen, die sich mit 14 Jahren und aufwärts entschließen für die “leuchtenden Kinderaugen” Tage oder Wochen einzusetzen sind etwas ganz Besonderes. Junge Menschen erhalten bei edd die Chance vielfältige Erfahrungen zu machen. Und das nicht nur, wenn sie als Teilnehmer bei einer der vielfältigen Aktivitäten dabei sind, sondern auch wenn sie sich im Übernehmen von Verantwortung und im Ausprobieren der eigenen Fähigkeiten beweisen. Diese zwei Punkte sind Dinge, die mei-ner Meinung nach in der “Erwachsenenwelt” sehr wichtig sind, und ich selbst darf spüren, wie viel ich von meinem Engagement bei edd jetzt schon profitieren darf.
Anja Pistner:
Das besondere am D-Team ist, dass wir eine Gemeinschaft vieler Engel sind, die füreinander die Aufgaben eines Engels erfüllen
Wenn jemand mutlos ist, stärken wir ihn!
Wenn jemand traurig ist, trösten wir ihn!
Wenn jemand einsam ist, sind wir bei ihm!
Wenn wir fröhlich sind, feiern wir zusammen!
Und diese Aufgaben erfüllen wir auch im gesamten edd. Durch jedes einzelne Edd-Mitglied erwacht ein neuer Engel in dieser Runde und nimmt an dieser himmlischen Gemeinschaft teil. Das erlebt man nur einmal und intensiviert das gesamte Edd-Geschehen.
Nicole Trumpfheller:
Es mag etwas pathetisch klingen, aber das D-Team und edd haben mein Leben als junge Erwachsene stark beein-flusst. Einerseits macht es mich unheimlich stolz, edd mit aufgebaut zu haben, aber vor allem genieße ich es einfach immer wieder, Teil dieser tollen Sache zu sein. Ich habe durch das Dekanatsteam gelernt, über den eigenen Teller-rand zu schauen und viele tolle Menschen getroffen, zu denen ich viele heute zu meinen besten Freunden zählen kann.
Ich hatte viele Gelegenheiten, über meinen christlichen Glauben nachzudenken und mich auszutauschen und habe in den letzten Jahren eine Identität als selbstbewusste Christin gefunden, die wirkliche Lebenskraft aus ihrem Glauben schöpfen kann. Es begeistert mich stets auf Neue mit welcher Selbstverständlichkeit sich junge Leute eh-renamtlich bei unseren edd-Aktionen engagieren und welch einzigartiger Geist auf diesen Veranstaltungen wirkt, von dem sich alle entfachen lassen. Die Arbeitsweisen und der Umgang im Dekanatsteam hat meine Auffassung von Teamarbeit immer wieder neu geformt und für mich ist es einfach perfekt. Die Mischung aus miteinander leben und gemeinsam schaffen ist nicht nur bei den WG-Tagen, sondern einfach immer spürbar. Ich bin wirklich froh, dass ich so viele edd-Schritte mitgehen durfte und in Zukunft noch darf.
Markus Oster:
Das D-Team war in seinen Anfangsjahren erst einmal überhaupt nicht greifbar. Ich hab zwar gewusst, dass es ein paar Leute gibt, die auf der Dekanatsebene Jugendarbeit betreiben, doch so richtig war mir das nicht bewusst, dass es da sogar ein Team gibt, das da dahinter steht. In den letzten Jahren, nach meinem ersten edd-Live stieg ich dann voll durch als eddling. Im Herbst 2006 wurde ich dann ins D-Team gewählt.
Für mich wurde dieser Schritt von der Jugendarbeit aus meiner eigenen Gemeinde auf Dekanatsebene eine Horizonterweiterung: Ich habe viele Leute kennen gelernt, innerhalb kürzester Zeit sind mir die Mitglieder des Teams ans Herz gewachsen, gute Freundschaften sind daraus entstanden, und die ehrenamtliche Jugendarbeit wird auf sehr hohem Niveau betrieben.
Dabei ist das besondere, dass wir als gesamtes Team an einem Strang ziehen und jeder hat die Möglichkeit sich auf unterschiedlicher Weise einzubringen und kann sich in den verschiedenen Bereichen und Angeboten des D-Teams beteiligen. Dabei steht der Spaß, das Miteinander und die Arbeit für leuchtende Kinderaugen immer im Vordergrund, was im Gesamten zu einem guten Klima innerhalb des D-Teams führt. Ein Teil des Teams zu sein und an edd mitwirken zu dürfen macht mich glücklich.
Florian Rüth:
Hier gibt`s meine persönliche TOP TEN, warum das D-Team so einzigartig und besonders ist:
- Wir stecken voller Motivation und Begeisterung.
- Jeder im Team bringt seine Stärken mit ein.
- Die Jugendarbeit wird von uns sehr geschätzt.
- Wir lachen viel zusammen.
- Wir sind Freunde.
- Wir lernen viele nette Jugendliche kennen.
- Nach jeder Aktion blicken uns strahlende Gesichter entgegen.
- Wir ermöglichen Jugendlichen ein großes und starkes Gemeinschaftsgefühl.
- Wir setzen uns mit unserem Glauben auseinander.
- Jeder Jugendliche wird von uns ernst genommen.



