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believe

Den eigenen Glauben entdecken oder entstauben, die Fülle menschlicher Begegnungen und das Leben feiern, glauben und zweifeln dürfen – 20 Jugendliche kamen von Palmsonntag bis Gründonnerstag im Jugendhaus Gunzenbach zusammen, um all das zu erleben.
Die Einmaligkeit jedes Einzelnen legte den Grundstein. Sie wurde am ersten Abend an den Wänden des Gruppenraums zum Ausdruck gebracht. Die individuell und farbig gefüllten Umrisse Aller begleiteten von nun an die Gruppe, wann immer dort Zeit verbracht wurde. Mit einem persönlichen Fragebogen konnte man noch das eine oder andere über sich selbst erfahren, ausformulieren und sich darüber austauschen.
Miteinander, Teil des großen Ganzen sein, sich selbst als Dichter ausprobieren und nachts im dunklen Kirchenraum ganz für sich über Gott und die Welt nachdenken. Glück, das jeder anders findet, weil es etwas Individuelles ist, und doch in dieser Woche jeder gefunden und gespürt hat. Das alles und noch viel mehr fand in diesen fünf Tagen Platz.

Gott, der sich uns als „Ich bin da“ offenbart, Jesus, der um seinen Freund Lazarus weint und so allem Menschlichen in uns Bedeutung zuspricht – Gedanken, die in verschiedenen Kleingruppen angeregt und in der Lebensfeier zu einem bunten Mosaik an Erkenntnissen, Fragen und Ideen gelebten Glaubens zusammengetragen wurden. Die Beziehungen, von denen man spüren konnte, wie sie diese gemeinsamen Tage trugen, verlebendigten sich sowohl während des Programmes, als auch um es herum: Vom gemeinsamen Singen und Hören von (Beziehungs-)Songs über die ausgedehnten Werwolfrunden und den spontanen Qi-Gong-Sessions, hin zum Schreiben eines tiefen Gedichtes wurde begreifbar, was ‚Miteinander’ eigentlich meint. Die besondere Selbstverständlichkeit, mit der sich alle auf die verschiedensten Fragen des Lebens und des Glaubens einließen, sich gegenseitig wertschätzten und aneinander freuten und das Zusammenleben im Jugendhaus zu bereichern versuchten, trug durch die fünf Tage hindurch.
Das beseelte Schweigen nach einer intensiven Stunde am Abend, die jeder für sich, aber doch alle gemeinsam im dunklen Kirchenraum verbrachten, um dem eigenen Lebensruf nachzuspüren, die Gedankenfülle in den Mitteilungsrunden, Momente wie diese machten den besonderen Zauber von Believe in diesem Jahr aus. Alle erlebten es als erfüllend, sich nach einer ausgedehnten Solozeit aufgefangen zu wissen in einer vertrauten Gemenschaft mit vielen offenen Ohren, ernsthaftem Interesse und Empathie. Diese Verbundenheit und die Freude aneinander wurden am letzten Tag beim „Platz an der Sonne“ besonders gewürdigt. Die dabei erfahrene Stärkung trugen die Teilnehmenden in Form eines Aschekreuzes mit nach Hause. So gestärkt im Glauben, aber auch immer bereit zu zweifeln, gingen die Tage viel zu schnell vorbei, doch die Erinnerung an die Fülle des Lebens bleibt. Believe – das waren fünf einmalige, intensive, pulsierende Tage, die nur so übersprudelten vor Lebensfreude, Menschenliebe und Intensität.

Kommentare IconKommentare

  1. Josepha schrieb
    am 31.03.2018 um 10:03 Uhr

    Endlich wieder komplett geerdet:) Ich hab lang nicht mehr so intensiv und bewusst gelebt wie in dieser unbeschreiblichen Woche!! Ein großes Danke an alle, die die Zeit für mich so wertvoll gemacht haben, für jedes einzelne Gespräch & jedes kleine Lächeln. Ich konnte mir soo viel daraus mitnehmen!! Hätte am liebsten direkt noch ne Woche drangehängt, vermiss euch schon

  2. Hanna schrieb
    am 31.03.2018 um 11:28 Uhr

    Ihr Lieben!
    Oh, ich hör grade noch „down by the Salley gardens“ und schwelge in Believe-Erinnerungen – was für schöne Fotos!
    Danke an euch für die erfüllte Zeit!
    Liebste Grüße!!

  3. Johannes II. schrieb
    am 1.04.2018 um 22:20 Uhr

    Jawohl, das hört sich ja mal richtig fetzig an – und dann noch auch noch so in erinnerungschwelgende Kommentare drunter. :D Ich hab das Gefühl, dass war tatsächlich was einmaliges!

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