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Übergang 2.0

Dass wir zunehmend Schritte Richtung Übergang wagen, wurde am letzten D-Team-Wochenende am Freitagabend im wahrsten Sinne des Wortes spürbar. Richard lud das D-Team zu einem echten Übergang von Gunzenbach nach Rappach ins Gasthaus „Zur Gemütlichkeit“ ein.

Auf dem Weg dahin tauschten wir uns paarweise über Ausschnitte des Evangeliums der Emmaus-Jünger aus. Die Worte waren bewusst und überaus passend gewählt, so dass sie sowohl Impulse gaben vom privaten Leben als auch dem persönlichen Stand im D-Team zu berichten und sich gegenseitig anzuvertrauen. In gemütlicher Runde genossen wir dann das Zusammensein in Rappach und machten uns später auf den Rückweg durch den lauen Frühlingsabend. Im Gruppenraum stiegen wir nochmal so richtig ein, indem jeder seinen eigenen Jugendarbeitsstand mitteilte und Hoffnungen oder Aufmunterungen für die kommende Zeit, die ebenso herausfordernd und ungewiss wie spannend und schön werden kann, aussprach.

Am Samstagmorgen wurde wie üblich auf die vergangenen Aktionen zurückgeblickt, diesmal mit Thorsten Seipel, dem Dekanatsjugendseelsorger von AB-West und -Ost als Gast, der so hinter die Kulissen unserer Jugendarbeit im Dekanat Alzenau blicken konnte. Für uns ist es schön feststellen zu können, dass Angebote wie Only Youth, Augenblicke oder der Jugendkreuzweg dankbar angenommen werden und deshalb so weiterlaufen können. Auch believe zeichnet sich immer wieder als sehr prägende und begeisternde Woche aus, wir wollen dem Projekt dennoch im nächsten Jahr mit einer Portion Offenheit entgegensehen. Thematisiert wurden ebenso die stark-Wochenenden; besonders wie man die drei Tage so gestalten kann, dass danach sowohl Teilnehmer als auch Betreuer vor allem erfüllt und nicht erschöpft nach Hause kommen können.

Nachmittags warfen wir unter anderem einen Blick auf edd-light, die Workshops im Juni, Juli und August, die wir jeweils sonntags vor den Augenblicken anbieten werden. Danach machten sich Kleingruppen zu den Gunzentagen und zum Übergang mit allem was zu bedenken ist, Gedanken.

Für den Samstagabend hatten Marcel und Max sich wieder mal ein Thema außerhalb der Jugendarbeit rausgesucht, zu dem wir zwei kurze Reportagen anschauten. Es ging um den zunehmenden Leistungsdruck in Schulen in Deutschland und den hohen Stellenwert des Gymnasiums, der oft schon in der Grundschule zu spüren ist. Es war erschreckend zu sehen, wie blind erwachsene Menschen oft sein können und ihren Kindern etwas Gutes tun wollen, was so verquer und ungesund ist. Wir waren danach einmal mehr froh, jungen Menschen mit edd ein Kontrastprogramm zu bieten,  das es möglich macht, abzuschalten und sich auf Wesentliches zu konzentrieren.

In diesem Sinne, auf einen gelingenden Übergang, auf dass wir unsere Werte weitertragen und leben!

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