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Wenn Wege sich kreuzen

Der Frühling kommt ins Land und mit ihm das Crossing-Wochenende. Dazu fanden sich Teilnehmer und Teamer aus verschiedenen Ecken DSC_7955des Kahlgrunds im Jugendhaus zusammen. Nach dem Abendessen ging es Freitag direkt mit dem ersten Teil des Programms los: dem Kennenlernen. Bei verschiedenen Spielen wurden die Gehirnzellen trainiert bis alle Namen saßen. Dazu konnte man bei einem 4-Ecken-Frage-Spiel Hobbys, Lieblingsessen, -musikrichtung oder -schulfach von jedem Einzelnen erfahren. Im Anschluss wurde sich noch lebhaft beim Gestalten einer persönlichen Schatzkiste unterhalten. Außerdem wurde das berüchtigte „Mörderspiel“ eingeführt, was einige fast zum Verzweifeln brachte, da ihr Mordauftrag, bestehend aus Tatwaffe, Tatort und Opfer, nur schwer umzusetzen war.

Am Ende des Wochenendes sollten jedoch sogar eine Haarbürste hinter dem Vorhang, eine Klopapierrolle im Gruppenraum oder ein Stuhl in der Dusche zum Ableben bestimmter Personen geführt haben. Beendet wurde der Abend mit einer gemeinsamen Runde Werwolf, in der die Hauptmänner systematisch ausgeschaltet wurden.

Wie üblich startete der Samstagmorgen mit dem Frühstück. Das stellte sich zum Teil allerdings schwieriger als gedacht, heraus, da man nur etwas gereicht bekam, wenn man zuvor die Frage in einem Reim ausgedrückt hatte. Diese Regel wurde schnell auf alle weiteren Mahlzeiten ausgeweitet, sodass die individuelle künstlerische Kreativität zu so manch schönem Reim geführt hat (z.B. „Kannst du mir bitte die Butter reichen, sonst fang ich an zu kreischen?“ oder „Kann ich die Marmelade haben? Ich würde mich sehr daran laben“). Im Verlaufe des weiteren Tages zeichnete jeder seinen bisherigen Lebensweg und es wurden einige Gespräche geführt, welche Hürden bis jetzt schon überwunden werden mussten, oder welche Erinnerungen man noch an seine Kindheit hat. Später lag der Fokus auf den Menschen, die einem besonders wichtig sind und ohne die man sich ein Leben nur schwer vorstellen könnte. Dazu gab es die Möglichkeit einer Person auf eine spezielle Art und Weise mitzuteilen, was für ein Schatz sie für einen ist. Nach diesem intensiven Programmteil, wurde wieder gespielt. Unter Anderem mussten die Teilnehmer in Teams „Eierflugmobile“ bauen, was mit großem Erfolg gelang, sodass das Frühstück für den nächsten Tag gesichert war. Spät am Abend wurde der Notstand ausgerufen, denn vom nahegelegenen Atomkraftwerk wurde die Stromleitung gekappt. Die als Spezialagenten ausgebildeten Teilnehmer, mussten die gefährlichen Plutoniumstäbe finden, sichern und entschärfen, ohne, dass sie aktiviert wurden. Nachdem der Einsatz erfolgreich beendet wurde, konnten sich alle dem wohlverdienten Schlaf widmen.

Nun war es bereits Sonntagmorgen und der Abschied nahte. In einer Lebensfeier wurde nochmal das ganze Wochenende durchlebt und an alle gemeinsamen Erlebnisse gedacht. Im Mittelpunkt standen die Eigenschaften und Fähigkeiten, die in jedem einzelnen stecken und es wert sind auch gezeigt zu werden. Denn niemand soll das verstecken, was ihn ausmacht. Mit diesem Gedanken wurde Crossing beendet und jeder ging wieder seine eigenen Wege.

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