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Crossing 2004

Iksing – was´n das? – diese Frage bekamen wir in Bezug auf unsere neue Aktion immer wieder zu hören. Vom 1. bis 3. Oktober 2004 lüfteten wir diese Geheimnis. Nein, es ging nicht um Buchstaben, das Alphabet oder neue Kreationen englischer Tunwörter! Mit Englisch hat es allerdings durchaus etwas zu tun, denn „X-ing“ heißt ausgeschrieben „Crossing“. Wer schon einmal in Amerika war, hat dieses Zeichen womöglich an einer Fußgängerampel entdeckt.
Kreuzen, Kreuzung, Kreuz – waren also alles Schlagworte, die an diesem Wochenende eine wichtige Rolle spielten. Es kreuzten sich die Wege von 13 Kids zwischen elf und dreizehn Jahren und von 5 Teamern, die sich freuten, dass das Wochenende nach dem Ausfallen im letzten Jahr dieses Mal stattfinden konnte.
Nach dem Ankommen im Selbstversorgerhaus Maria Immaculata in Leidersbach und erstem Kennenlernen machten sich die Teilnehmer Gedanken, an welchen Kreuzungen sie schon in ihrem Leben standen, wie schwierig es eventuell war, sich für eine Richtung zu entscheiden und wie es sich anfühlt, den falschen Weg gewählt zu haben. Außerdem dachten sie darüber nach, welche Menschen ihren Lebensweg kreuzten und wie sie diesen beeinflussten, und tauschten sich darüber aus.
Am nächsten Morgen ging es darum, seinen Mut zusammenzunehmen und neue, unbekannte Kreuzungen zu überqueren. In erlebnispädagogischen Übungen waren Vertrauen, Überwindung und Aufeinanderachten gefragt, denn nur so kann man das Gleichgewicht halten, gegen eine „menschliche Mauer“ rennen oder den freien Fall wagen.
Nachdem es um die Gemeinschaft untereinander ging, konnte sich wieder jeder auf sich selbst konzentrieren, indem er sein ganz persönliches Innen-Außen-Kreuz bastelte und gestaltete. Außen – das heißt, all das, was andere an mir sehen, wie sie mich wahrnehmen. Innen – das heißt, alles, was nur ich über mich weiß, was andere nicht sehen können oder sollen, was ich nicht jedem zeigen möchte. Um diese Fragen ging es dann auch sonntags früh in der Lebensfeier.
Wer jetzt denkt, wir hätten uns nur mit sehr ernsten Themen beschäftigt, dem sei gesagt, dass uns Spiel, Witz und Action mindestens genauso wichtig waren wie alles andere. Hier ein kleiner Einblick in diese Seite des Wochenendes: Nachtwanderung, gemeinsames Kochen, bunter Abend mit Ernst („Muh!!“), Spiele wie Hexe und Jungfrau (und ich mach weiterhin „Mimimi!“!), Mord in Palermo, Tischtennisturniere, „Narcotic“ vom Klavier, fünf super Teamer, 13 klasse Kids…
“Nächstes Jahr wieder” könnte man die Reflexion überschreiben. Wir freuen uns auf jeden Fall schon sehr darauf!
Es lebe der Schmierlapp!!
Es lebe die Schoki!!!

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