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come together – right now!

„come together“

Unter dem Motto “come together” lud die Regionalstelle für Kirchliche Jugendarbeit nach Aschaffenburg ein. Aufgrund des regnerischen Wetters war die Veranstaltung in das neue Martinushaus verlegt worden, was der Atmosphäre aber eher etwas beitrag als etwas abverlangte. So wurden die Teilnehmer, die unter anderem aus Italien, Polen und Tansania kamen, am frühen Abend von Judith Krausert (Regionalstelle für Kirchliche Jugendarbeit Aschaffenburg) und ihrem größtenteils ehrenamtlichen Team begrüßt. Auf einem “come together” – Schriftzug verewigten sich die Besucher mit ihrem Fingerabdruck und erhielten dazu – um den Kontakt untereinander zu erleichtern – ein Namensschilder mit der Flagge ihrer Nation. Grußworte sprachen Rosel Heeg, Stellvertreteterin des Landrats, Oberbürgermeister Klaus Herzog. Letzterer zitierte Papst Benedikt XVI. indem er die Wichtigkeit von sozialen Engagement in der heutigen Gesellschaft hervorhob. Der geistliche Leiter des Martinushauses Stephan Eirich entschuldigte sich, dass die Baumaßnahmen leider noch nicht ganz abgeschlossen sein, dies aber aber ein schönes Sinnbild für die “Baustelle des Lebens” eines jeden einzelnen Menschens sei. Danach begann das reichhaltigen Angebot an Workshops und Ständen. Beim Jugendchor aus dem Aschaffenburger Stadtteil Damm konnten die Gäste Weltjugendtagslieder hören und mitsingen, Freundschaftbändchen wurden geknüpft und der Eine-Welt-Laden informierte über seine Arbeit. Eine “Chill-Out-Zone” lud zum Ausruhen besonders nach dem Besuch der Disco ein. Landeskultur vermittelte der Stand des Teames der kirchlichen Jugendarbeit im Dekanat Alzenau, die bayrische Disziplinen wie Masskrugstemmen oder Bierdeckelstapeln sowie typisches Essen und Getränke anboten. Ähnliche Musikgeschmäcke entdeckten die internationalen Teilnehmer beim gemeinsamen Singen. Bis spät in die Nacht wurde in friedvoller und ausgelassener Atmosphäre gefeiert, getanzt und gelacht.

Quelle: http://minis-kahl.de/?p=81

Pressemitteilung vom 17.08.2005
Bilanz zu „come together“ und Bestürzung über Tod von Frère Roger Schutz

Die Verantwortlichen der Regionalstelle für kirchliche Jugendarbeit in Stadt und Landkreis Aschaffenburg zogen eine erste Bilanz zur Veranstaltung „come together“. Anläßlich des Weltjugendtages nutzten mehr als 1000 Menschen im neuen Martinushaus die Gelegenheit, ein stimmungsvolles internationales Fest zu feiern.
Die Hauptverantwortlichen Jugendreferentin Judith Krausert und Jugendseelsorger Richard Rosenberger zeigten sich mehr als zufrieden, wie das regionale Begegnungsfest über die Bühne ging. Beindruckt seien sie vor allem von der Energie und Begeisterung der über 150 ehrenamtlichen Jugendlichen gewesen, die come together überhaupt erst ermöglicht hätten. Mit den Oberministrantenrunden der Dekanate, den Jugendverbänden CAJ, KJG und KSJ, dem Alzenauer Dekanatsteam und der Aschaffenburger Katakombe bis hin zu einzelnen Pfarreien (z.B Westerngrund) waren die wesentlichen Träger der katholischen Jugendarbeit am Untermain tatkräftig im Einsatz. Schon wurden erste Stimmen laut, dass die Veranstaltung fest ins Jahresprogramm der kja aufgenommen werden soll. Ein großes Dankeschön der Organisatoren ging an die Sponsoren der Veranstaltung. Ab heute sind Fotos von der Veranstaltung auf der Homepage der kja Regionalstelle zu sehen: www.kja-regio-ab.de
Bestürzt zeigten sich die Veranstalter vom gewaltsamen Tod von Frère Roger Schutz, dem Gründer der ökumenischen internationalen Gemeinschaft in Taizé. Die Nachricht erreichte die Verantwortlichen der kja-Regionalstelle während des Aufräumens und Bilanzierens von come together. Bewusst hatte man beim come together in der Agathakirche eine Liturgie im Stile des Taizégebetes gestaltet, weil man davon überzeugt war, dass der päpstliche Weltjugendtag sein gewachsenes Vorbild in den internationalen Jugendtreffen von Taizé hatte.

Für das kja-Team
Richard Rosenberger
Jugendseelsorger im Dekanat Alzenau

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