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basic- 48 Stunden voller Leben

basic-15Ein schönes Wochenende verbrachte die diesjährige basic-Gruppe im Jugendhaus Gunzenbach. Zum ersten Mal durften 22 Jugendliche im Alter von 14-15 Jahren austesten wie sich 48 Stunden voller Leben anfühlen.
Fotos gibts hier. Einen Pressetext gibt es weiter unten.


Die Basics passten für dieses Wochenende: 22 Teilnehmer, 7 Betreuer, sonniges Wetter, das neue Jugendhaus in Mömbris-Gunzenbach als Unterkunft, 48 Stunden und ein Thema: „basic“. Mit einer neuen Wochenendveranstaltung erweiterte das Alzenauer Dekanatsteam der Dekanatsjugendarbeit um Jugendseelsorger Richard Rosenberger sein Angebot für Jugendliche aus dem Dekanat. „basic“ war also nicht nur die Bezeichnung des Wochenendes, das von 01. bis zum 03. Mai in Gunzenbach stattfand, sondern auch dessen Thema. Was ist unsere Basis? Was ist unsere Grundlage, auf der wir stehen und auf die wir bauen? Die Jugendlichen im Alter von 14 bis 15 Jahre beschäftigten sich mit ihrem persönlichen Fundament und versuchten es auf die Komponenten Hoffnung, Liebe und Glaube zu beziehen. Ganz bewusst habe man bei diesen drei Bestandteilen nicht die übliche Betrachtungsweise Glaube, Liebe, Hoffnung gewählt, so der Dekanatsjugendseelsorger, sondern den Glauben an die letzte Stelle gesetzt, in dem sich die beiden Grundlagen bündelteten.
In einem siebenköpfigen Team entwickelte man gemeinsam das neue Konzept. Nun ergänzt „basic“ die Veranstaltungsreihe der katholischen Dekanatsjugend. Für die Altersgruppe der 14/15-jährigen habe noch was gefehlt, so der Dekanatsteamer Jens Bott aus Mömbris, für den es etwas Besonderes ist, bei so einem „Pilotprojekt“ gleich das erstmal dabei zu sein.
Während der drei Tage, die mit dem Slogan „48 Stunden voller Leben“ überschrieben waren, stand das Symbol der Weltkugel im Mittelpunkt. Am Freitag gab es den Einstieg in das Wochenende zum Thema „Hoffnung“. Auf die Frage was Hoffnung für jeden persönlich sei, konnte man auf den Plakaten, die durch Schreibgespräche entstanden, zum Beispiel lesen: Hoffnung ist für mich, dass es zu jeder Zeit an jedem Ort „Helden“ gab oder gibt. Jeder Teilnehmer gestaltete zur Verdeutlichung auf einer persönlichen Weltkugel, die wie das eigene Leben sich um bestimmte wichtige Dinge dreht, je einen Kontinent für die drei Basics Hoffnung, Liebe, Glaube. Der Samstag stand unter dem Gesichtspunkt „Liebe“. Freunde, Partnerschaft, Familie, Feinde und „Ich selbst“. Alle Teilbereiche wurden auf spielerische Weise und mit Aktionen, die die Jugendlichen zum nachdenken inspirieren sollten, beleuchtet. Julia Benzing erklärt, dass es dem Team wichtig gewesen sei, die drei schwierigen Begriffe von einem anderen Standpunkt aus anzuschauen. Bewusst wollte man den Jugendlichen nicht gleich die großen Fragen und die abstrakten Begriffe vorsetzen. Man möchte auf diese Weise es für die Jugendlichen greifbar machen. Immer wieder tauschte man sich in Kleingruppen aus und konnte so sehen, wie die anderen Teilnehmer über die einzelnen Basics denken. Sonja Behl aus Omersbach empfand diesen Austausch als eine gute Gelegenheit sich von den anderen Jugendlichen Tipps und neue Sichtweisen geben zulassen.
Die letzte Thematik, der Glaube, wurde den Teilnehmern anfänglich durch eine nächtliche Solozeit näher gebracht. Jeder hat eine halbe Stunde Zeit für sich in der freien Natur, um bewusst seine Umgebung zu erleben und anhand von Fragen nachzudenken. Was gibt dir festen Halt? Wo stehst du auf festem Boden?
Auf einmal rieche und fühle man seine Umgebung ganz anders und es werde einem bewusst, was um einen alles herum geschehe, so der Kleinkahler Florian Fleckenstein. Vorher habe man sich noch nie mit den Themen Hoffnung, Liebe und Glaube beschäftigt, so der 15-Jährige. „Das ist einem gar nicht bewusst gewesen!“ Am folgenden Tag endete das Wochenende mit einer Lebensfeier, in der alle drei Grundlagen noch einmal zusammen gefasst wurden. Rosenberger veranschaulicht das Zusammenspiel der drei Begriffe in einem Bild: „Der Glaube braucht zwei Beine, die Liebe und die Hoffnung, damit er nicht in der Luft hängt.“ Das Wochenende sei eine gute Formel für den christlichen Glauben, die den Jugendlichen verdeutlicht werden könne und an die sie sich auch im Alltag erinnern können, wenn die Lebensbasis mal wackelig werde. „Da sind sie, die Grundlagen.“, weiß auch die Teilnehmerin Marina Schultes . Was das alles umfasst und sein kann, das habe der Schöllkrippenerin erst diese 48 Stunden deutlich gemacht.
Markus Oster

Kommentare IconKommentare

  1. Richard Rosenberger schrieb
    am 7.05.2009 um 13:28 Uhr

    Ganz feste Grüße an alle Leute von basic. Es gibt mittlerweile noch mehr Fotos in der Fotogalerie.

  2. Hannah Hofmann schrieb
    am 11.05.2009 um 20:17 Uhr

    Wer hat am Samstag Zeitung gelesen? Markus‘ Artikel über Basic wurde abgedruckt!!
    Hier könnt ihr ihn nochmal anschauen!
    Grüße
    HannaH

  3. Richard Rosenberger schrieb
    am 13.05.2009 um 19:46 Uhr

    … einen schnellen Gruß vom basic-treff an alle, die nicht da waren von allen, die da waren ;-)

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